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Kalksandstein

Kalk zählt zu den natürlichsten und ältesten Baustoffen, die bereits seit Jahrhunderten verwendet werden. Kalksandsteine wirken sich durch ihre Fähigkeit Wärme aufzunehmen und sie zeitverzögert wieder an die Raumluft abzugeben wie eine natürliche Klimaanlage auf das Raumklima aus. Auch überschüssige Luftfeuchtigkeit wird aufgenommen und erst wieder abgegeben, wenn die Raumluftfeuchtigkeit wieder gesunken ist.

Herstellung
Die Rohmasse besteht aus Kalk und kieselsäurehaltigen Zuschlägen (Sand und Steinmehl). Durch Zugabe von Wasser wird der Kalk gelöscht. Die so entstandene Mischung wird zu Steinrohlingen gepresst und unter Dampfdruck bei Temperaturen von 200 bis 220°C etwa sechs Stunden gehärtet.

Eigenschaften
Guter Schall- und Brandschutz (nicht brennbar, Baustoffklasse A1), hohe Rohdichte (1000-2200 kg/m³) und dadurch hohe statische Belastbarkeit; maßgenau, geringe Wärmedämmfähigkeit.

Verarbeitung
im Dünnbettverfahren (plangeschliffene Steine) bzw. Mörtelbett.

Sorten
Kalksandsteine gibt es in den gängigen Steinformaten. Es wird unterschieden nach Kalksandstein-Vollsteinen (KS), Kalksandstein-Lochsteinen (KSL), Kalksand-Hohlblocksteinen (KS Hbl) und frostbeständigen KS-Vormauersteinen. Besonders gut kann der Kalksandstein im Kellerbau eingesetzt werden. Gilt es, spezielle Anforderungen an die Statik oder an den Brandschutz zu erfüllen, bietet der Kalksandstein entscheidende Vorteile. Bereits mit einer Wanddicke ab 17,5 cm kann eine Brandwand erstellt werden, mit einer Wanddicke von 20 cm eine Wohnungstrennwand.


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